Die erste Schulwoche ist um und ich bin froh, dass ich hier
sein darf. Alle Schüler sind sehr nett zu mir und stellen mich auch anderen
vor. So habe ich zum Beispiel Michael kennengelernt. Mit dem habe ich mich
gleich mal am Freitag nach der Schule getroffen und sind zum Shopping Center
gegangen wo sich viele andere Schüler nach der Schule treffen und haben uns auf
die Stufen vom Parkhaus gesetzt mit einem super Ausblick auf den bis zum
Horizont erstreckenden australischen Wald. Wir haben ziemlich lange einfach nur
geplaudert. Von der Schule über Filme bis zu den Australischen Tieren. Das war
schön. Als wir dann nach Hause gingen kamen wir an einer Straßenlaterne vorbei,
auf der ich eine Handflächen große Spinne gesichtet hatte. Ich hab hingezeigt
und meinte, dass die aber groß sei. Darauf hin hat er gemeint, dass die doch
nicht groß ist. Ich musste lachen. Er zeigte mir dann mit seinen Händen die
Größe einer Spinne die er groß nennt. Das war so groß wie eine Katze J.
Als ich nach Hause kam hat mich mein Gastvater auf eine
kleine Tour mit dem Auto an der Gold Coast mitgenommen. Wir sind dem Strand
entlang gefahren und er hat mir die Surfer-Hotspots gezeigt. Es war wie im
Film! Wunderschöne Strände, Sonne am Himmel und Jungs mit ihrem Surfboard im
Sand und im Wasser. Er hat mir dann noch gezeigt wo es die Kinos, Supermärkte,
Surferclubs und den besten Fruchtsaftladen gibt.
Am nächsten Tag, es war der Samstag, bin ich nach dem
Frühstück von Michael mit dem Auto abgeholt worden und
er hat mich zu seinem 20 minütig entfernten Haus gebracht. Das liegt mitten im
Australischen Dschungel. Der Ausblick war Wahnsinn bevor es angefangen hat
heftig zu regnen. Vom Balkon aus sah man nur grüne Weiten und in der ferne ein
paar wenige Hügel. Wir saßen am Balkon und haben Koalas auf den Bäumen gesucht.
Wir fanden aber keine. Als wir dann am Nachmittag zu einem „Trampolinpark“
gefahren sind habe ich aus dem Auto Wollbüschel auf den Bäumen hängen sehen und
immer wieder Schilder mit „Achtung Koalas überqueren die Straße“ gesehen.
Wir hatten viel Spaß im Funpark und ich wurde am Abend
wieder nach Hause gefahren. Dann war ich kurz zu Hause, wo meine Gastmutter Gäste
hatte. Ich habe mich dann noch mit einem anderen Austauschschüler aus Deutschland
getroffen. Wir wollten eigentlich ins Kino aber wir hatten den letzten Bus
verpasst. Wir kauften dann halt was beim Kfc und haben es auf einer Parkbank
gegessen während wir geredet haben. Dann sind wir noch spät am Abend an den
Strand gegangen. Es war schon dunkel aber der Mond war so hell, dass wir im
dumpfen Mondlicht das Wasser sehen konnten und die hellen Sterne beobachten
konnten. Wir standen mit den Füßen im Meer und haben festgestellt, dass das
Wasser wärmer ist als der Sand. Dann sind wir gemütlich nach Hause spaziert und
beim gehen wurde ich von meiner Mama in Wien daran erinnert dass meine
Gastmutter Geburtstag hat. Das hatte ich total vergessen. Ich habe mich sehr
geärgert aber als ich nach Hause gekommen bin habe ich gleich das Geschenk geholt
und noch schnell eine Karte geschrieben und ihr gratulierend überreicht.
Als die Gäste dann gingen war ich sehr müde und ging nach
meinen Gasteltern direkt ins Bett.J
In meinem Zimmer sah ich einen Brief auf meinem Bett liegen, den mir meine Gastmutter zuvor angekündigt hat. Er kam von meiner Oma. Ich habe mich sehr darüber gefreut, einen Brief von zu Hause zu bekommen. Das ist ja doch noch was anderes als eine Mail oder SMS.
Heute, am Sonntag konnte ich mal wieder nicht lange
schlafen. Ich wache immer um spätestens um 7 Uhr auf weil es dann draußen schon
ziemlich hell wird.
Ich habe gemütlich gefrühstückt und bin in den Pool
gesprungen.
Da viele Australische Schüler am Wochenende arbeiten gehen,
hatte keine Zeit und ich habe mal mit meiner Hausübung angefangen, die ich bis
Freitag haben muss. Hausübung zu machen ist hier sehr schwer, weil man draußen
den angenehm kühlen Pool sieht oder am Tisch die gebackenen Muffins stehen.
Um 1 habe ich mich dann mit den zwei „Internationals“ wieder
am Strand getroffen. Wir waren lange m Wasser, sind von den starken Wellen hin
und her gewirbelt worden und haben uns zwischen durch unterhalten. Als nur noch
Ich und eine Deutsche im Wasser waren haben wir angefangen mal auf Deutsch
miteinander zu reden. Das tut auch mal gut...
Nun liege ich wieder nach einem sehr guten Abendessen mit
meinem Gastbruder, der zu Besuch war, im Bett und bin sehr glücklich!
Ich erlebe hier viele neue tolle Eindrücke die mich begeistern...
Wir hören uns
Hooroo, Euer Lukas



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