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Sonntag, 1. Februar 2015

Das erste Wochenende

Die erste Schulwoche ist um und ich bin froh, dass ich hier sein darf. Alle Schüler sind sehr nett zu mir und stellen mich auch anderen vor. So habe ich zum Beispiel Michael kennengelernt. Mit dem habe ich mich gleich mal am Freitag nach der Schule getroffen und sind zum Shopping Center gegangen wo sich viele andere Schüler nach der Schule treffen und haben uns auf die Stufen vom Parkhaus gesetzt mit einem super Ausblick auf den bis zum Horizont erstreckenden australischen Wald. Wir haben ziemlich lange einfach nur geplaudert. Von der Schule über Filme bis zu den Australischen Tieren. Das war schön. Als wir dann nach Hause gingen kamen wir an einer Straßenlaterne vorbei, auf der ich eine Handflächen große Spinne gesichtet hatte. Ich hab hingezeigt und meinte, dass die aber groß sei. Darauf hin hat er gemeint, dass die doch nicht groß ist. Ich musste lachen. Er zeigte mir dann mit seinen Händen die Größe einer Spinne die er groß nennt. Das war so groß wie eine Katze J
Als ich nach Hause kam hat mich mein Gastvater auf eine kleine Tour mit dem Auto an der Gold Coast mitgenommen. Wir sind dem Strand entlang gefahren und er hat mir die Surfer-Hotspots gezeigt. Es war wie im Film! Wunderschöne Strände, Sonne am Himmel und Jungs mit ihrem Surfboard im Sand und im Wasser. Er hat mir dann noch gezeigt wo es die Kinos, Supermärkte, Surferclubs und den besten Fruchtsaftladen gibt.
Am nächsten Tag, es war der Samstag, bin ich nach dem Frühstück von Michael mit dem Auto abgeholt worden und er hat mich zu seinem 20 minütig entfernten Haus gebracht. Das liegt mitten im Australischen Dschungel. Der Ausblick war Wahnsinn bevor es angefangen hat heftig zu regnen. Vom Balkon aus sah man nur grüne Weiten und in der ferne ein paar wenige Hügel. Wir saßen am Balkon und haben Koalas auf den Bäumen gesucht. Wir fanden aber keine. Als wir dann am Nachmittag zu einem „Trampolinpark“ gefahren sind habe ich aus dem Auto Wollbüschel auf den Bäumen hängen sehen und immer wieder Schilder mit „Achtung Koalas überqueren die Straße“ gesehen.

Wir hatten viel Spaß im Funpark und ich wurde am Abend wieder nach Hause gefahren. Dann war ich kurz zu Hause, wo meine Gastmutter Gäste hatte. Ich habe mich dann noch mit einem anderen Austauschschüler aus Deutschland getroffen. Wir wollten eigentlich ins Kino aber wir hatten den letzten Bus verpasst. Wir kauften dann halt was beim Kfc und haben es auf einer Parkbank gegessen während wir geredet haben. Dann sind wir noch spät am Abend an den Strand gegangen. Es war schon dunkel aber der Mond war so hell, dass wir im dumpfen Mondlicht das Wasser sehen konnten und die hellen Sterne beobachten konnten. Wir standen mit den Füßen im Meer und haben festgestellt, dass das Wasser wärmer ist als der Sand. Dann sind wir gemütlich nach Hause spaziert und beim gehen wurde ich von meiner Mama in Wien daran erinnert dass meine Gastmutter Geburtstag hat. Das hatte ich total vergessen. Ich habe mich sehr geärgert aber als ich nach Hause gekommen bin habe ich gleich das Geschenk geholt und noch schnell eine Karte geschrieben und ihr gratulierend überreicht.
Als die Gäste dann gingen war ich sehr müde und ging nach meinen Gasteltern direkt ins Bett.J


In meinem Zimmer sah ich einen Brief auf meinem Bett liegen, den mir meine Gastmutter zuvor angekündigt hat. Er kam von meiner Oma. Ich habe mich sehr darüber gefreut, einen Brief von zu Hause zu bekommen. Das ist ja doch noch was anderes als eine Mail oder SMS.
Heute, am Sonntag konnte ich mal wieder nicht lange schlafen. Ich wache immer um spätestens um 7 Uhr auf weil es dann draußen schon ziemlich hell wird.
Ich habe gemütlich gefrühstückt und bin in den Pool gesprungen.
Da viele Australische Schüler am Wochenende arbeiten gehen, hatte keine Zeit und ich habe mal mit meiner Hausübung angefangen, die ich bis Freitag haben muss. Hausübung zu machen ist hier sehr schwer, weil man draußen den angenehm kühlen Pool sieht oder am Tisch die gebackenen Muffins stehen.
Um 1 habe ich mich dann mit den zwei „Internationals“ wieder am Strand getroffen. Wir waren lange m Wasser, sind von den starken Wellen hin und her gewirbelt worden und haben uns zwischen durch unterhalten. Als nur noch Ich und eine Deutsche im Wasser waren haben wir angefangen mal auf Deutsch miteinander zu reden. Das tut auch mal gut...
Nun liege ich wieder nach einem sehr guten Abendessen mit meinem Gastbruder, der zu Besuch war, im Bett und bin sehr glücklich!
Ich erlebe hier viele neue tolle Eindrücke die mich begeistern...

Wir hören uns
Hooroo, Euer Lukas

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