Australien. Ein großer Traum von mir mal nach Australien zu
gehen hat sich in mir breit gemacht. Gott sei Dank hab ich meine Eltern, die
mich immer unterstützen. Nach vielen Vorbereitungen hab ich dann auch eine
passende Organisation gefunden, die mit meinen Eltern den Traum nach dem weiten
Australien erfüllen konnten. Ich würde eine halbes Jahr bei einer Gastfamilie
in Australien, Queensland, Gold Coast leben dürfen, dort zu Schule gehen und
ein cooles, easy-going life führen dürfen.
Am 21. Januar 2015 hab ich eine Reise angetreten, die mir
hoffentlich für immer in Erinnerung bleibt. Erst hab ich mich von meiner
Familie und meinen Freunden verabschiedet und dann ging es per Flugzeug nach
Frankfurt wo ich 4 weitere abenteuerlustige Schüler getroffen habe, die auch
nach Queensland gehen wollen. Wir Schüler und eine Organisatorin von der
Organisation bewältigten dann einen 13 Stunden Flug nach Singapur, wo wir eine 3
tägige „Orientation“ hatten. Dann ging
es für 3 von uns Schülern alleine weiter nach Brisbane. Der Flug dauerte ca. 7
Stunden. Ich habe etwas schlaf gefunden und bei Sonnenaufgang die unglaublichen
Australischen Weiten unter mir beobachtet. Das war unglaublich schön...
In Brisbane um 7.15 morgens angekommen, war es lange zum
warten und zum anstellen aber schlussendlich habe ich meinen netten Fahrer
getroffen, der mich zu meiner Gastfamilie gebracht hat. Der Australische Slang
ist echt extrem witzig. Der Fahrer hat ein bisschen mit mir geplaudert und ich
musste manchmal echt lachen weil ich einfach manche Sätze überhaupt nicht
verstanden habe. Ich bin dann irgendwann eingeschlafen weil ich vom Flug so
müde war.
Angekommen bei der Gastfamilie wurde ich herzlichst willkommen
geheißen und erst mal gepflegt und bedient und ausgefragt. Ich ging dann gleich
mal mit ihnen einen Großeinkauf erledigen und sie integrierten mich in der
Sortimentauswahl. Sie haben mir dann natürlich etwas Zeit gegeben um meinen
Koffer auszupacken und um mich etwas von der Reise zu erholen. Diese Zeit wo
ich nicht beschäftigt war, hatte ich das erste mal Heimweh. Es war alles so
aufregend gewesen und alles neu und ich war so müde. Dann musste ich mich
natürlich auch gleich fragen warum ich mir das überhaupt antue und was meine
Familie und Freunde gerade in Österreich machen.
Die erste Nacht hab ich dann wie ein Baby geschlafen.
Aufgewacht am Australia Day wurde ich
gleich ins gemütliche Familienleben meiner Gastfamilie eingeweiht. Ein nettes
gemeinsames Frühstück. Ein bisschen am Sofa gesessen und erzählt. Und natürlich
alles erkundet was es so zu erkunden gab. Auch meine Schule (in sehr Naher
Lage. 10min zu Fuß) und den Strand (noch nähere Lage. 5min zu Fuß) haben sie
mir mit einer kleinen Rundfahrt gezeigt. Am Abend hatten wir ein großes BBQ mit
Freunden bei uns zu Feier des Australia Day. Ich hatte mich sehr wohl gefühlt
und bin wohlbekommen ins Bett gegangen in Aufregung auf den nächsten Tag. Mein
erster Schultag. Dieser war sehr aufregend. Meine Gastmutter hat mich den
kurzen Schulweg gefahren und mich zu dem richtigen Schulgebäude gebracht. Die
Schule begeistert mich sehr. Es ist ein riesiges Gelände wo dutzende von
Hausblöcken stehen mit den verschiedenen Klassenzimmern darin. Und es ist kein
Vergleich zum Österreichischen Schulsystem (Australische Schule ist einfach
sooooooo cool!).
Ich wurde begrüßt auf diesem riesigen Schulgelände und war
mit ein ca. 14 anderen „Internationals“ der einzige der keine Schuluniform
anhatte. Aber das machte mir nichts. Die habe ich ja dort bekommen und dank
meines sogenannten „Mentors“ (ein
Australische Schüler der immer an meiner Seite ist und mich ins Australische
Jugendleben einführt) habe ich schnell Leute kennengelernt die alle sehr
interessiert waren an einem neuen Schüler. Ich bekam eine lange Einführung in
die Regel der Schule und wie hier alles so von statten geht. Ich war
begeistert!
Mit strahlendem Gesicht habe ich am Ende des Schultages
meiner Gastmutter eine SMS geschrieben, dass ich es versuchen will alleine nach
Hause zu finden. Ich kam gut an J.
Ich habe sofort meinen Gasteltern über meine Erlebnisse in
der Schule berichtet und anschließend haben sie mir ein Blatt mit ein paar
wirklich leicht machbaren Hausregeln gegeben. Wir verstehen uns sehr gut und
ich muss auch keine Scheu mit meinem Englisch haben. Sie wissen ja, dass
Englisch nicht meine Muttersprache ist und ich deshalb nicht alle Wörter
beherrsche J
Aber mit dem Verstehen vom Australischen Slang geht es jetzt
schon überraschen besser und seit dem ersten Heimweh kurz nach meiner Ankunft
habe ich auch keins mehr gehabt (war wahrscheinlich die Ungewissheit ob ich
mich hier wohlfühlen werde).
Jetzt ist es schon Abend und da ich nichts zu tun hatte habe
ich mal einen Blog angefangen zu schreiben. Denn ich beschäftige mich gerne ...
Bevor ich noch Heimweh bekomme ;)
Wir hören uns,








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